Neuigkeiten aus der Zahnmedizin

Mundgesundheit erhalten - gar nicht so schwer

Die Investition in die Gesundheit der Zähne lohnt sich und ist mit wenig Aufwand verbunden und beruht auf den folgenden Säulen:

Gründliche und regelmäßige Zahnpflege zu Hause.
Lassen Sie sich in Ihrer Zahnarztpraxis den richtigen Umgang mit Zahnbürste, Zahnseide, Zahnzwischenraumbürstchen und anderen Hilfsmitteln zeigen. Denken Sie immer daran, beim Zähneputzen (zwei Mal täglich) nicht zuviel Druck auszuüben, um Verletzungen des Zahnfleischs und der empfindlichen Zahnhälse zu vermeiden. Zahnbürsten sollten nach Gebrauch mit fließendem Wasser abgespült und mit dem Bürstenkopf nach oben in einem Becher oder Glas aufbewahrt werden. Zahnbürsten alle zwei Monate, Zahnzwischenraumbürstchen alle zwei Wochen erneuern.

Verwenden Sie fluoridhaltige Zahnpasta.
Zur Härtung des Zahnschmelzes und um seine Widerstandsfähigkeit gegen Bakterien zu erhöhen ist die Verwendung von fluoridhaltiger Zahnpasta mit entsprechend dem Alter angepassten Fluoridgehalt wichtig. Bei erhöhtem Kariesrisiko kann die zusätzliche Verwendung eines Fluoridgels und/oder das Auftragen eines Fluoridlacks durch die Zahnärztin oder den Zahnarzt sinnvoll sein.

Gehen Sie regelmäßig zum Zahnarzt. Zweimal jährlich eine Kontrolle beim Zahnarzt erlaubt es, eventuelle Veränderungen an Zähnen, Zahnfleisch oder Zahnhalteapparat frühzeitig zu erkennen und zu behandlen.

Professionelle Zahnreinigung.
Die professionelle Zahnreinigung ergänzt die häusliche Zahnpflege und wirkt Karies und Parodontitis entgegen.

Zahngesunde Ernährung

Risikofaktoren vermeiden.
Stress vermeiden – er vermindert nicht nur die Abwehrkräfte des Körpers allgemein, sondern wirkt sich auch negativ auf die Mund- und Zahngesundheit aus. Nicht selten führt Stress zudem zum Zähneknirschen (Bruxismus) und damit zu einer (mechanischen) Zerstörung der Zähne. Rauchen, Alkohol und zu wenig Schlaf schaden auch der Zahngesundheit.

In Ihrer Zahnarztpraxis erhalten Sie eine individuelle Beratung, wie Sie Ihre Zahngesundheit optimal fördern und erhalten können.

Sauer macht lustig - aber nicht die Zähne!

Eine ausgewogene Mischkost besteht aus Getreide, Gemüse (gerne auch roh), Obst (vorzugsweise roh und ungezuckert), Milchprodukten, einem mäßigen Anteil Fleisch, Fisch Eiern sowie Nüssen und Samen und Fett in Form von Öl. Zusätzlich ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unabdingbar. Das optimale Getränk aus (zahn)gesundheitlicher Sicht ist Wasser.
Wichtig sind dabei nicht nur die Ausgewogenheit der Ernährung, sondern auch Essgewohnheiten: Nicht nur der Stoffwechsel profitiert von drei Hauptmahlzeiten und eventuelle zwei Zwischenmahlzeiten (bei Kindern sollten Zwischenmahlzeiten immer eingeplant werden), auch für unsere Zähne ist eine gewisse Regelmäßigkeit von Vorteil. „Ununterbrochenens Essen“ = häufige, kleine Mahlzeiten, über den Tag verteilt genossene Süßigkeiten, zuckerhaltige Getränke (Cola, Limonade, aber auch Säfte und Sportgetränke) und ganz allgemein säurehaltige Nahrungsmittel und Getränke sind wahre Zahnschmelzkiller. Der von Nahrung und Getränken angegriffene Zahnschmelz wird anfällig für Karies und Erosionen.
Wie sieht nun eine zahngesunde Ernährung aus?

Regelmäßige Mahlzeiten, kein „Snacken“, so dass zwischen den Mahlzeiten Gelegenheit für eine Remineralisation des Zahnschmelzes besteht. Wasser ohne jegliche Zusätze ist der optimale Durstlöscher. Kaffee und Tee sind in Maßen ebenfalls unproblematisch. Früchtetee kann viel Säure enthalten und ist daher eher ungünstig. Saure Getränke nur zu den Mahlzeiten; günstig ist, wenn säurehaltige Getränke oder Nahrungsmittel mit neutralisierenden Lebensmitteln (z.B. Käse als Nachtisch) bei einer Mahlzeit kombiniert werden. Geben Sie den Zähnen Arbeit: kauaktive Nahrung ist zahngesunde Nahrung!