Beratung

Beratung, Behandlung, spezielle Therapien

Basis jeder kieferorthopädischen Behandlung bei uns ist eine gründliche Diagnose und eine ausführliche Beratung. Zusammen mit Ihnen legen wir den Therapieplan fest. Egal ob Sie in jungen Jahren oder als Erwachsener zu uns kommen. Sie können sich darauf verlassen, dass wir uns für Sie Zeit nehmen und auf Ihre Situation eingehen. Wobei nicht nur schwierige kieferorthopädische Probleme das Thema sein müssen; wir helfen auch mit Schnarchtherapie, bieten Mundschutz für Sportler und vergessen weder Nachsorge noch Prophylaxe.

Vorgespräche und Diagnostik sind die Basis

Wenn Sie das erste Mal zu uns kommen, wollen wir Sie bzw. Ihr Kind kennenlernen. In einer Voruntersuchung analysieren wir Zahn- und Kieferstellung, überprüfen die Lippen- und Zungenfunktion sowie die Sprache, die Atmung, die Gesichtsmuskulatur, die Kiefergelenke und das Zahnfleisch. Erst dann entscheiden wir über die Notwendigkeit einer kieferorthopädische Behandlung und besprechen Therapiemöglichkeiten, Behandlungsdauer und andere Fragen mit Ihnen so ausführlich, wie zu diesem Zeitpunkt möglich.

Bei einem zweiten Beratungstermin werden die Behandlungsunterlagen erstellt und die Diagnostik durchgeführt. Dazu gehören:

1. Bestands­aufnahme

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2. Gipsmodelle

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3. Digitales Röntgen

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4. Hand­röntgenbild

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5. Fernröntgen-seitenbild

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Nach der Auswertung der diagnostischen Unterlagen wird das individuelle Behandlungskonzept erstellt, die Ergebnisse der begleitenden Kiefergelenks-Untersuchung werden bei der Planung ebenfalls berücksichtigt.

Fachzahnärzte für Kieferothopädie in Dillingen und bei Lauingen, Höchstädt, Gundelfingen, Burgau, Günzburg

Kiefergelenk- Untersuchung

Das Kiefergelenk ist eines der vielseitigsten und meist benutzten Gelenke im menschlichn Körper. Beißen, Kauen, Schlucken, Sprechen – immer ist das Kiefergelenk in Bewegung. Beim Öffnen des Mundes vollzieht es eine Dreh- und Gleitbewegung.

Wenn wir das Kiefergelenk untersuchen, führen wir immer eine manuelle Strukturanalyse durch.

Dabei werden die Beweglichkeit, die Symmetrie und die Belastbarkeit in extremen Bewegungen überprüft. So finden wir heraus, ob die Strukturen des Gelenks, nämlich das Gelenkköpfchen, die Gelenkpfanne, die dazwischenliegende Knorpelscheibe und die Muskeln und Bänder um das Gelenk herum, gut funktionieren.

Die reibungslose Funktion der Kiefergelenke kann durch Zahn- und Kieferfehlstellungen, Zahnverlust oder ungenaue Zahnfüllungen, beeinträchtigt werden. Gelenkentzündungen, Fehlbelastungen und schlechte Gewohnheiten, wie Knirschen oder Pressen können gleichfalls schwer schädigen. Eine Kieferorthopädische Behandlulng schon in jungen Jahren kann eine gute Chance sein, die Weichen für ein gutes Funktionieren der Kiefergelenke zu stellen.

Auch im Erwachsenenalter kann die Kieferorthopädie helfen. Verschleißprozesse können aufgehalten werden, überbeanspruchte Strukturen erhalten die Möglichkeit sich zu erholen.


Therapiebesprechung

kieferorthopaedie_praxis_kigele-weis_doktor_dr_isabella-kigele-weis_dr_michael-weis_zahnspange_schnarch-theraphie_sportmundschutz_dillingen_guenzburg_donauwoerth-behandlungsmethoden-parallaxNachdem wir aufgrund der diagnostischen Ergebnisse einen definitiven Behandlungsplan erarbeitet haben, stellen wir Ihnen das Therapiekonzept vor. Falls Therapievarianten möglich sind, erläutern wir Ihnen die Unterschiede und Sie können mitentscheiden.

Ist der Heil- und Kostenplan genehmigt, kann mit der Behandlung begonnen werden.

Kiefer­orthopädische Behandlung

Die moderne Kieferorthopädie verfolgt zwei Ziele: Gesundheit und Schönheit. Zum einen ist eine gute Kaufunktion wichtig für die Gesunderhaltung des Gebisses, der Kiefergelenke und des gesamten Organismus. Zum anderen gibt ein harmonisches Erscheinungsbild mit strahlend-schönem Lächeln Sicherheit und Zustimmung. Beides gehört zusammen: Ohne eine gute Kaufunktion ist ein schönes Lächeln nicht möglich und das lächelnde Gesicht ist noch schöner, wenn Kiefer und Zahnstellung stimmen. So ergänzen sich die Anforderungen einer zeitgemäßen Medizin mit den Wünschen nach Lebensqualität und Schönheit.

Kinder und Jugendliche

Kinder tragen heute häufiger Zahnspangen als früher. Zum einen weiß man heute genauer, wie schädlich die Folgen von schiefen Zähnen und Fehlfunktionen sein können, zum anderen sind die ästhetischen Ansprüche gewachsen.

Meistens beginnt eine kieferorthopädische Behandlung bei Kindern im Alter von 9 bis 12 Jahren, das heißt mit dem Beginn des seitlichen Zahnwechsels.

Die Gebissentwicklung ist dabei das entscheidende Kriterium für uns: Bei früh oder spät zahnenden Kindern gibt es entsprechende Abweichungen. Je nach Entwicklung kann schon ab dem 4. Lebensjahr behandelt werden, also schon beim Milchgebiss oder frühen Wechselgebiss. Das machen wir aber nur, wenn – wie z. B. bei Kreuzbissen – das harmonische Wachstum des Gebisses oder des Schädels gefährdet ist.

Noch ein Thema in diesem frühen Alter können „Lückenhalter“ sein: Wenn Milchzähne früh ausfallen, muss ein Lückenhalter eingesetzt werden, damit der erst später nachfolgende bleibende Zahn seinen Platz findet. Ohne einen solchen Lückenhalter würden die Nachbarzähne den freigewordenen Platz besetzen

Erwachsene

Auch bei Erwachsenen können kieferorthopädische Behandlungen erfolgreich durchgeführt werden; je nach Ausprägung der Fehlstellungen mit herausnehmbaren oder mit festsitzenden Geräten, oder aber mit unsichtbaren Schienen. Bei stark ausgeprägten Fehlstellungen der Kiefer kann auch eine kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung medizinisch richtig sein. Aber auch hier gilt: Ausführliche Beratung und Diagnose vorneweg!

Behandlungsmethoden

  • Elastische Bögen
  • Brackets
  • Zahnspangen

Abhängig vom Alter gibt es unterschiedliche Behandlungsmethoden. Je nach erforderlichem Eingriff arbeiten wir eng mit anderen medizinischen Disziplinen zusammen. Die folgenden Stichworte geben Ihnen einen groben Überblick. Was sich hinter den Fachbegriffen verbirgt, erklären wir Ihnen gerne, finden Sie z. T. in den FAQ und ist – im konkreten Fall – ja Thema in den Beratungsgesprächen.

Kinder:
Myofunktionelle Frühbehandlung, Delaire-Therapie, Funktionskieferorthopä- dische Behandlung, Bionator-Thera- pie, Wachstumsadaptierte KFO-Therapie, Herausnehmebare aktive Apparaturen, Ernährungsberatung.

Jugendliche:
Multibracket-Apparaturen, Forcierte Gaumennahterweiterung, Lipbumper-Therapie, Pendulum, Herbstscharnier, Langzeitretention / Retainer, individueller Sportzahnschutz

Erwachsene:
Ästhetische Kieferorthopädie, Kiefergelenksdiagnostik, Kieferorthopädisch-kieferchirurgische Kombinationsplanung und Therapie schwerer Dysgnathien, präprothetische Kieferorthopädie

Zusammenarbeit mit:
Kinderheilkunde, Logopädie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kieferchirurgie, Gnathologie, myofunktionelle Therapie, Osteopathie


Sichern des Behandlungserfolgs

An jede kieferorthopädische Behandlung schließt sich eine Nachbehandlung mit Haltespangen an
( – müssen nur im Schlaf getragen werden!). Die Retentionsphase soll das Behandlungsergebnis sichern. Die Dauer der Retenti on ist zum einen von der vorausgegangenen Therapie und zum anderen von den individuellen Faktoren des Patienten abhängig; sie schwankt zwischen einem halben Jahr und lebenslang.

Weitere Leistungen

Wenn ein Säugling schluckt, haben die noch zahnlosen Kiefer keinen Kontakt. Die nach vorn geschobene Zunge liegt zwischen ihnen und leitet auf diese Weise den beweglichen Unterkiefer. Zwischen dem 2. und 4. Lebensjahr wird dieses kindliche Schluckmuster schrittweise durch ein „Erwachsenen-Schluckmuster “ ersetzen.
Dabei besteht Zahnkontakt, die Zunge drückt hinter den oberen Frontzähnen an den Gaumen und ist innerhalb der Zähne eingeschlossen. Stellt sich das Schluckmuster nicht um, besteht eine Zungenfehlfunktion mit schädlichem Bewegungsmuster.

Gebissverformungen, Zahnfehlstellungen, Sprech- und Schluckstörungen können die Folge sein. Das Zusammenspiel aller Muskeln im Gesicht ist gestört.

Als Begleiterscheinung dieser Muskelstörung sind häufig auch Atmung und Gehör in Mittleidenschaft gezogen. Ein ständig offener Mund führt durch die fehlende Nasenatmung zu häufigen Infekten, Mittelohrentzündungen, Hörstörungen und Schleimhautwucherungen im Nasen-Rachen-Raum.

Außerdem finden wir auch Sprachentwicklungs­verzögerungen, Ausspracheprobleme, Auffälligkeiten in der Haltung und der Muskelspannung des gesamten Körpers.

Um das Gleichgewicht der gestörten Mund- und Gesichtsmuskulatur wieder herzustellen, empfehlen wir die speziell hierfür entwickelte myofunkionelle Therapie.

Vor Beginn einer erfolgreichen myofunktionellen Therapie können auch Krankengymnastik, Osteopathie und Behandlungen beim Hals-Nasen- Ohren-Arzt notwendig sein.

In unserer Praxis werden Übungen zur Verbesserung der Muskelspannung und zum optimalen Bewegungsablauf erlernt.

Dies wird unterstützt durch die Anwendung von medizinischen Hilfsmitteln im Sinne einer Funktionskieferorthopädie.

Bei vielen Sportarten geht es hart zu, die Sportarten werden immer schneller und gefährlicher. Höchstleistungen und körperliche Spitzenbelastungen erreicht man mit modernem Sportgerät schnell. Kopf-, Knie- und Ellenbogenschützer sind heute bereits selbstverständlich, doch der Schutz der Zähne wird oft vernachlässigt.

Schon bei einem leichten, ungünstigen Schlag können Zähne und Kiefer schwer geschädigt werden. Eine Wiederherstellung kann teuer und schmerzhaft sein und es gehen Zeit und ihr Lächeln verloren. Soweit muss es gar nicht kommen! Zum Schutz vor Verletzungen der Zähne wurde für Sportler ein kieferorthopädisch angepasstes Mundschutzsystem aus weichem Kunststoff entwickelt:

Ein „Airbag“ für Ihr Lächeln!

Anmerkung:
Es gibt zwar Fertigprodukte im Handel, die jedoch nicht so effektiv wirken können, weil sie nicht an die individuelle Zahnstellung angepasst sind. Falls lose oder feste Zahnspangen getragen werden, sollte auf jeden Fall mit dem behandelnden Kieferorthopäden Rücksprache gehalten werden. Hier muss eine spezielle Anfertigung erfolgen, da ansonsten die Zahnbewegung behindert und Spangen beschädigt werden können.

  • Schnarchtherapie
  • Schnarchtherapie
  • Schnarchtherapie

Teilweise belächelt, teilweise schamhaft verschwiegen, gilt Schnarchen mehr als unangenehme Eigenart, denn als Bedrohung. Weil manchmal mit Spitzenwerten von 87,5 db sogar der Presslufthammer (75 db) übertroffen wird, vermutet man die Gefahr wohl eher beim erbosten Partner.

Die Brisanz dieser „belächelten Eigenart“ wird schlagartig deutlich durch die um Jahre verminderte Lebenserwartung von starken Schnarchern und einem Schnarchprozentsatz von 60 % aller Männer und 40% aller Frauen über 60 Jahren.

Todmüde durch Schnarchen. Das beim Schnarchen recht häufig anzutreffende Aussetzen der Atmung (Apnoe) führt durch die starken Schwankungen der Sauerstoffsättigung im Blut zu einem phasenweisen Sauerstoffdefizit im Gehirn und damit verbundenen zentral gesteuerten Weckreaktionen. Das zur Regeneration notwendige Tiefschlafstadium wird nicht – oder zumindest nicht lange genug – erreicht.

Direkte Zusammenhänge zwischen schlafbezogenen Atemstörungen und Schädigungen am Herz-Kreislaufsystem (z.B. erhöhtes Infarktrisiko) sind wissenschaftlich belegt. Wichtigste Zeichen krankmachendem Schnarchens sind:

  • unruhiger Schlaf
  • unregelmäßiges und lautes Schnarchen
  • Tagesmüdigkeit und Einschlafneigung
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • depressive Verstimmungen

Die Zahnmedizin kann bei obstruktiven Schlafapnoen Hilfe leisten. Bisher wurden bei der Behandlung obstruktiver Schlafapnoen in erster Linie Beatmungsgeräte eingesetzt oder Operationen im Kiefer- und Rachenbereich durchgeführt. Alternativ hierzu bietet die Zahnmedizin eine wenig belastende Therapie mit Schnarch-Schienen. In nahezu allen Fällen wird hierdurch eine deutliche Besserung erzielt.

Das von uns verwendete Gerät beeinflusst die Lage der Zunge und des Unterkiefers, so dass eine Erweiterung des Rachenraums erreicht wird und die Atemwege frei sind. Das Gerät besteht aus zwei durch einen Haken verbundene Schienen, die vor dem Schlafen eingesetzt werden und den Unterkiefer vorne halten

  • Prophylaxe
  • Prophylaxe
  • Prophylaxe

Gesunde und strahlend weiße Zähne ein Leben lang – das können Sie mit einer regelmäßigen Prophylaxe leicht erreichen.

Ihre alltägliche Mundhygiene zu Hause ist die Basisarbeit für gesunde Zähne. Leider reicht das aber oft nicht aus, um Zähne und Zahnfleisch optimal zu pflegen, denn zahlreiche Ecken und Nischen bilden ideale Schlupfwinkel für Speisereste und Bakterien. Diese setzen sich leicht an herausnehmbaren Spangen, an festsitzenden Bändern, an Brackets und Bögen oder unter dem Zahnfleisch fest. Und diesen gefährlichen Belag bekommen Sie mit der Zahnbürste allein nicht weg.

Hier hilft die professionelle Zahnreinigung. In unserer Praxis arbeiten wir nach einem bewährten Prophylaxekonzept:

  • Darstellen des Zahnbelags durch Anfärben
  • Messung der Zahnfleischtaschen zur Früherkennung von Zahnfleisch- erkrankungen
  • Speicheltest zur Bestimmung des Bakterienspektrums, sowie der Beurteilung der Fließrate und der Pufferkapazität des Speichels.
  • Beratung zur Optimierung einer zahnschonenden Ernährung.
  • Trainieren und Überprüfung der Putztechnik einschließlich der Zungen- reinigung.
  • Vollständige Entfernung aller harten und weichen Ablagerungen auf erreichbaren Zahn- und Wurzeloberflächen, Brackets und Bändern. Dafür werden alle entfernbaren Teile der festen Apparatur von uns demontiert und nach der Zahnreinigung wieder eingesetzt.
  • Politur der Zähne mit Polierinstrumenten und Pasten.
  • Auftragen eines antibakteriellen Schutzlacks und Fluoridierung der Zähne.
  • Reinigung der herausnehmbaren Spangen mit unserem Magnet-Spangenreinigungsgerät.
  • Je nach Kariesrisiko erhält der Patient ein bis drei Prophylaxetermine pro Jahr mit Scaling, Ultraschall und Airflow.
  • Mundspülungen, Zahnzwischenraum- Bürstchen, Zungenreiniger und andere Hilfsmittel stellen wir nach Unterweisung durch eine geschulte Mitarbeiterin kostenfrei zur Verfügung.

Mundgesundheit fördert die Gesamtgesundheit – wir helfen Ihnen dabei.