Behandlungskonzept

Beratung, Behandlung, spezielle Therapien

Basis jeder kieferorthopädischen Behandlung bei uns ist eine gründliche Diagnose und eine ausführliche Beratung. Zusammen mit Ihnen legen wir den Therapieplan fest. Egal ob Sie in jungen Jahren oder als Erwachsener zu uns kommen. Sie können sich darauf verlassen, dass wir uns für Sie Zeit nehmen und auf Ihre Situation eingehen. Wobei nicht nur schwierige kieferorthopädische Probleme das Thema sein müssen; wir helfen auch mit Schnarchtherapie, bieten Mundschutz für Sportler und vergessen weder Nachsorge noch Prophylaxe.

Diagnose und Ablauf

Wenn Sie das erste Mal zu uns kommen, wollen wir Sie bzw. Ihr Kind kennenlernen. In einer Voruntersuchung analysieren wir Zahn- und Kieferstellung, überprüfen die Lippen- und Zungenfunktion sowie die Sprache, die Atmung, die Gesichtsmuskulatur, die Kiefergelenke und das Zahnfleisch. Erst dann entscheiden wir über die Notwendigkeit einer kieferorthopädische Behandlung und besprechen Therapiemöglichkeiten, Behandlungsdauer und andere Fragen mit Ihnen so ausführlich, wie zu diesem Zeitpunkt möglich.

Bei einem zweiten Beratungstermin werden die Behandlungsunterlagen erstellt und die Diagnostik durchgeführt. Dazu gehören:

1. Bestands­aufnahme

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2. Gipsmodelle

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3. Digitales Röntgen

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4. Hand­röntgenbild

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5. Fernröntgen-seitenbild

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Kieferfehlstellungen

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Kieferorthopädie für Kinder + Jugendliche

Kinder tragen heute häufiger Zahnspangen als früher. Zum einen weiß man heute genauer, wie schädlich die Folgen von schiefen Zähnen und Fehlfunktionen sein können, zum anderen sind die ästhetischen Ansprüche gewachsen.

Meistens beginnt eine kieferorthopädische Behandlung bei Kindern im Alter von 9 bis 12 Jahren, das heißt mit dem Beginn des seitlichen Zahnwechsels.

Die Gebissentwicklung ist dabei das entscheidende Kriterium für uns: Bei früh oder spät zahnenden Kindern gibt es entsprechende Abweichungen. Je nach Entwicklung kann schon ab dem 4. Lebensjahr behandelt werden, also schon beim Milchgebiss oder frühen Wechselgebiss. Das machen wir aber nur, wenn – wie z. B. bei Kreuzbissen – das harmonische Wachstum des Gebisses oder des Schädels gefährdet ist.

Noch ein Thema in diesem frühen Alter können „Lückenhalter“ sein: Wenn Milchzähne früh ausfallen, muss ein Lückenhalter eingesetzt werden, damit der erst später nachfolgende bleibende Zahn seinen Platz findet. Ohne einen solchen Lückenhalter würden die Nachbarzähne den freigewordenen Platz besetzen

Kieferorthopädie für Erwachsene

Auch bei Erwachsenen können kieferorthopädische Behandlungen erfolgreich durchgeführt werden; je nach Ausprägung der Fehlstellungen mit herausnehmbaren oder mit festsitzenden Geräten, oder aber mit unsichtbaren Schienen. Bei stark ausgeprägten Fehlstellungen der Kiefer kann auch eine kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung medizinisch richtig sein. Aber auch hier gilt: Ausführliche Beratung und Diagnose vorneweg!

kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgische Therapie

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Kiefergelenkbehandlung

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Schnarchtherapie

  • Schnarchtherapie
  • Schnarchtherapie
  • Schnarchtherapie

 

Teilweise belächelt, teilweise schamhaft verschwiegen, gilt Schnarchen mehr als unangenehme Eigenart, denn als Bedrohung. Weil manchmal mit Spitzenwerten von 87,5 db sogar der Presslufthammer (75 db) übertroffen wird, vermutet man die Gefahr wohl eher beim erbosten Partner.

Die Brisanz dieser „belächelten Eigenart“ wird schlagartig deutlich durch die um Jahre verminderte Lebenserwartung von starken Schnarchern und einem Schnarchprozentsatz von 60 % aller Männer und 40% aller Frauen über 60 Jahren.

Todmüde durch Schnarchen. Das beim Schnarchen recht häufig anzutreffende Aussetzen der Atmung (Apnoe) führt durch die starken Schwankungen der Sauerstoffsättigung im Blut zu einem phasenweisen Sauerstoffdefizit im Gehirn und damit verbundenen zentral gesteuerten Weckreaktionen. Das zur Regeneration notwendige Tiefschlafstadium wird nicht – oder zumindest nicht lange genug – erreicht.

Direkte Zusammenhänge zwischen schlafbezogenen Atemstörungen und Schädigungen am Herz-Kreislaufsystem (z.B. erhöhtes Infarktrisiko) sind wissenschaftlich belegt. Wichtigste Zeichen krankmachendem Schnarchens sind:

  • unruhiger Schlaf
  • unregelmäßiges und lautes Schnarchen
  • Tagesmüdigkeit und Einschlafneigung
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • depressive Verstimmungen

Die Zahnmedizin kann bei obstruktiven Schlafapnoen Hilfe leisten. Bisher wurden bei der Behandlung obstruktiver Schlafapnoen in erster Linie Beatmungsgeräte eingesetzt oder Operationen im Kiefer- und Rachenbereich durchgeführt. Alternativ hierzu bietet die Zahnmedizin eine wenig belastende Therapie mit Schnarch-Schienen. In nahezu allen Fällen wird hierdurch eine deutliche Besserung erzielt.

Das von uns verwendete Gerät beeinflusst die Lage der Zunge und des Unterkiefers, so dass eine Erweiterung des Rachenraums erreicht wird und die Atemwege frei sind. Das Gerät besteht aus zwei durch einen Haken verbundene Schienen, die vor dem Schlafen eingesetzt werden und den Unterkiefer vorne halten

Logopädie

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