Zahnpflege mit Spange

Inhalt folgt.

Tipps bei Notfällen

Notwendigkeit und Nutzen einer Zahnspange bzw. –regulierung

Wann sollte eine Regulierung beginnen?
Wenn die zweiten Zähne kommen, sollte geprüft werden, ob das Gebiss genügend Platz zur Entwicklung hat. Wenn nicht, muss in dieser Phase die Regulierung geplant werden. Am häufigsten findet die Behandlung zwischen dem 10. und 13. Lebensjahr statt. Es gibt allerdings bei besonderen Fehlstellungen auch eine Frühbehandlung; das kann dann auch schon bei 3 – bis 6jährigen sein.

Wann muss man das erste Mal zum Kieferorthopäden?
Wenn der Zahnarzt oder der Kinderarzt Auffälligkeiten an Zähnen und / oder Kiefer bemerkt oder wenn Sie selbst Fehlstellungen vermuten.

Wann muss eine Zahnspange getragen werden?
Wenn einzelne Zähne schief stehen oder wenn der Biss nicht stimmt weil Ober- und Unterkiefer nicht richtig aufeinander passen, dann kann das zu unangenehmen Folgen führen: Magen- und Darmprobleme als Folge der schlechten Kaufunktion, Sprach- oder Zungenfehler wegen des gestörten Mundraums, Karies an den wegen der Fehlstellungen unzugänglichen Stellen, Haltungsfehler wegen der überstrapazierten Nacken- und Kiefermuskulatur, Belastung von Hals und Atemwegen, falls der Mund nicht richtig geschlossen werden kann. Um all diese schmerzenden und gefährlichen Folgen zu vermeiden, muss die Ursache behandelt werden, also die Zahnfehlstellungen. Und das leistet die individuell angepasste Zahnspange.

Werden heutzutage häufiger Zahnspangen verordnet als früher?
Ja, und das hat mehrere Gründe: Eltern legen heute mehr Wert auf gesunde und gerade Zähne. Unser Wissen um die negativen Folgen von Zahn- und Kieferfehlstellungen ist gewachsen.

Schönheit und Gesundheit

Werden schiefe Zähen vorwiegend aus Schönheitsgründen reguliert?
Nein, das ist eher der angenehme und sichtbare Nebeneffekt. Wichtiger ist die Frage der Schäden am Kauapparat und der Gesundheit generell, denn Zahn- und Kieferfehlstellungen können die Ursache ganz anderer körperlicher Beschwerden sein (Magen- und Darmprobleme, Haltungsschäden, Nackenproblem, Sprachfehler u.a.)

Warum soll nach vielen Lebensjahren mit schiefen Zähnen noch korrigiert werden?
Weil gerade die Langzeitfolgen schiefer Zähne äußerst unangenehm sind und eine Korrektur der Fehlstellungen immer eine gesundheitliche Besserung bedeutet. Wenn Sie schon lange mit schiefen Zähnen leben, dann wissen Sie ja, wie schwer eine wirkungsvolle Pflege / Reinigung Ihrer Zähne ist; vielleicht hatten Sie auch schon Probleme mit häufiger Karies und mit wiederkehrenden Zahnfleischentzündungen. Außerdem können durch die – zwar späte aber doch – rechtzeitige Korrektur noch die natürlichen Zähne gerettet werden, so dass Sie nicht frühzeitig Zahnprothesen tragen müssen. Außerdem sind gesunde und schöne Zähne auch ein soziales Status-Symbol.

Kann bei Erwachsenen die Regulieren unauffällig durchgeführt werden?
Ja, für Erwachsene gibt es ästhetisch anspruchsvolle und unauffällige Lösungen mit transparenten Brackets, Lingualbehandlung oder unsichtbaren Schienen.

Lebensalter und Zahn-/ Kieferregulierung

Gibt es ein Altersgrenze für Zahnregulierungen?
Nein, nicht grundsätzlich. Allerdings sind Kiefer und Zahnhalteapparat in der Wachstumsphase noch nachgiebiger und reagieren rascher.

Können auch Erwachsene kieferorthopädisch behandelt werden?
Ja.

Lässt sich bei Erwachsenen noch ein Überbiss regulieren?
Ja.

Gibt es bestimmte Voraussetzungen für die kieferorthopädische/ zahnregulierende Behandlung von Erwachsenen?
Ja, die Zähne und das Zahnfleisch sollten in einem guten Zustand sein und entzündungsfrei.

Wieso sollte ein Erwachsener noch mit Zahnspange herumlaufen?
Weil der gesundheitliche Erfolg auch die anfänglich schwierigen Behandlungsphasen rechtfertigt, und weil es speziell für Erwachsene Behandlungsformen gibt, die auf dieses ästhetische Problem Rücksicht nehmen.

Wie unterscheidet sich die kieferorthopädische Behandlung beim Erwachsenen von der beim Kind?
Hier muss man genau unterscheiden: Zahnfehlstellungen können in jedem Alter reguliert werden. Kieferfehlstellungen können kieferorthopädisch nur bei Kindern, also im Wachstumsalter, behandelt werden. Bei Erwachsenen ist bei Kieferfehlstellungen eine Kombination aus kieferorthopädischer und kieferchirurgischer Therapie notwendig.

Warum bekommen manche Kinder früher als andere eine Zahnspange?
Das hängt von der Art und vom Grad der Fehlstellungen ab. Kieferfehlstellungen müssen früher behandelt werden als reine Zahnfehlstellungen, weil die Wachstumsphasen dafür genutzt werden müssen.

Häufigkeit und Ursache von Kieferanomalien

Gibt es heute mehr Zahn- oder Kieferanomalien als früher?
Ja, es scheint so. Man vermutet, dass sich unser Kauorgan angesichts veränderter Ernährungsgewohnheiten nicht mehr richtig entwickelt bzw. in seiner Entwicklung störungsanfälliger geworden ist.

Werden Kieferanomalien vererbt?
Ja, zumindest manche Formen der Anomalie, wie beispielsweise der vorstehende Unterkiefer (Progenie).

Probleme, Verfahren, Dauer, Besonderheiten bei der Behandlung

Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?
Die Dauer ist abhängig vom Alter des Patienten und der Art der Fehlstellung. Schon nach wenigen Monaten kann sich bei kleineren Fehlstellungen der Erfolg zeigen. Bei ausgeprägten Zahn- und Kieferfehlstellungen dauert die Behandlung mehrere Jahre.

Welche Risiken gibt es bei der Behandlung?
Wie bei jeder medizinischen Behandlung kann es zu Komplikationen kommen; zum Glück sind sie äußert selten. Über mögliche Nebenwirkungen und die Maßnahmen dagegen informiert Sie Ihr Kieferorthopäde ganz individuell.

Tun Zahnspangen weh?
Es kann schon sein, dass Zahnspangen drücken, vor allem wenn sie gerade verstellt worden sind. Dieser Druck wird von jedem Patienten anders empfunden, von den einen als schmerzhaft, von anderen wird nur die Druckempfindung registriert. Um die falsch stehenden Zähne zu bewegen, muss Druck ausgeübt werden.

Greifen Zahnspangen die Zähne an?
Nein, das passiert höchstens dann, wenn die Zähne nicht ausreichend gepflegt werden. Die festsitzenden Zahnspangen werden nämlich mit speziellen Kunststoffen oder Zementen an den Zahnoberflächen befestigt, so dass sie – ohne Spuren zu hinterlassen – wieder entfernt werden können bei Behandlungsende. Die Zahnpflege ist jedoch bei festsitzenden Zahnspangen sehr wichtig und muss richtig gelernt werden.

Wie lange dauert es, bis man mit einer Zahnspange gut sprechen kann?
Wenn man konsequent übt, kann man nach zwei Wochen gut sprechen. Die Zunge braucht einfach eine gewisse Zeit, um sich an die Veränderungen im Mundraum zu gewöhnen. Sprechübungen, wie z. B. lautes Vorlesen, helfen richtig gut. Anfangs sollte man langsam sprechen, dann geht es leichter.

Sind allergische Reaktionen auf Zahnspangen bekannt?
Wissenschaftlich wurden bisher keine durch Zahnspangen ausgelöste Allergien bekannt. Es gibt ja auch verschiedene Materialien für Zahnspangen. Bei einer Nickelallergie beispielsweise kann auf anderes Material wie Titan- oder Keramikbrackets ausgewichen werden.

Kann man alles essen, wenn man eine Zahnspange trägt?
Im Prinzip schon. Vorübergehend sollten richtig harte Nahrungsmittel vermieden werden. Lingual-Brackets bringen praktisch keine Einschränkung, feste Klammern verlangen in jedem Fall gute Zahnreinigung und konsequente Mundpflege.

Kann man wählen, ob man eine feste oder lose Zahnspange bekommt?
Nein, denn die Art der Zahnspange hängt davon ab, welche Zahnbewegung erreicht werden soll. Meistens ist es so, dass beide Varianten eingesetzt werden: Zuerst werden herausnehmbare Spangen verwendet, danach feste und zur abschließenden Stabilisierung wieder bewegliche.

Wie oft muss man zur Kontrolle kommen?
Das hängt von der Art der Zahnspange und dem Stadium der Behandlung ab. Bei herausnehmbaren Spangen muss ungefähr alle sechs bis acht Wochen kontrolliert werden, bei festen circa alle vier bis sechs Wochen.

Bewegung / Beweglichkeit der Zähne

Wieso lassen sich Zähne bewegen?
Zähne sind ja keine tote Materie, sondern sind mit ihren lebenden Wurzeln im Knochen verankert. Die Kieferknochen und die Zähne reagieren ein Leben lang auf Druck und Zugwirkung. Deshalb kann mit gezieltem Zug über längere Zeit auch bei Erwachsenen noch die Zahnstellung verändert werden.

Warum bleiben die Zähne in der neuen Stellung und wandern nicht zurück?
Dafür gibt es eindeutige und unauffällige kieferorthopädische Verfahren, die den Behandlungserfolg sichern. Ihr Kieferorthopäde erklärt Ihnen die für Sie gewählten Maßnahmen.

Vorsorge, Eigeninitiative und Pflege

Wie kann man selbst vorsorgen, damit keine großen Eingriffe notwendig werden?
Durch ganz einfache Regeln: Gesunde und ausgewogenen Ernährung ist günstig für die Gebissentwicklung. Zu viel Süßes fördert Karies und zerstört damit die Zähne. Und der frühe Verlust der Milchzähne zieht häufig kieferorthopädische Probleme nach sich. Auch intensives Daumenlutschen, Nägelkauen oder Mundatmung stören die gesunde Entwicklung des Gebisses.

Kann man als Patient die Behandlung unterstützen?
Ja, am besten durch sorgsame Pflege und aufmerksame Beobachtung. Regelmäßige und genaue Mundhygiene ist die Basis. Außerdem sollten alle Hinweise und Vorgaben des Kieferorthopäden eingehalten werden. Bei Beschädigungen oder gar nach dem Verlust der regulierenden Apparatur muss sofort der Kieferorthopäde informiert werden.

Wie kann man Beläge an der Zahnspange entfernen?
Indem man die Zahnspange in Essigwasser legt und dann bürstet. Oder mit einem Ultraschallgerät in der Praxis des Kieferorthopäden. Besser ist es aber, erst gar keine hartnäckigen Beläge entstehen zu lassen. Dafür muss die Spange morgens und abends sorgfältig gereinigt werden.Achtung: Auf gar keinen Fall die Spange in heißes Wasser legen.

Gehen Zahnspangen leicht kaputt oder können sie sich verformen? Kann das bei der Reinigung passieren oder beim Herausnehmen und Einsetzen?
Die Spangen können dann Schäden bekommen, wenn ohne Sorgfalt damit umgegangen wird. Aber jedem, der eine Spange bekommt, wird ja auch genau erklärt, worauf zu achten ist und wie damit umzugehen.

Was ist zu tun, wenn man nicht sicher ist, ob beim Reinigen die feste Spange beschädigt wurde?
Dann lassen Sie sich bitte sofort einen Termin bei Ihrem Kieferorthopäden geben, um das abzuklären.

Extraktion von Zähnen - „Zahn ziehen“

Kann es sein, dass für die Korrektur der Fehlstellungen Zähne gezogen werden müssen?
Das kann dann der Fall sein, wenn Gipsmodell und Röntgenaufnahmen zeigen, dass zu wenig Platz für alle Zähne ist bzw. die Zähne zu groß sind. Wenn ein Überbiss oder starke Asymmetrien korrigiert werden müssen, kann ebenfalls eine Zahnextraktion notwendig werden.

Kann man dem Ziehen von Zähnen vorbeugen?
Wenn frühzeitig Engstellungen oder zu kleine Kiefer erkannt werden, kann durch die rechtzeitige Behandlung meistens die Extraktion vermieden werden. Der Durchbruch der oberen mittleren Schneidezähne markiert diesen wichtigen Einschnitt.

Kosten und Bezahlung, Regelungen dazu [KIG]

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten der kieferorthopädischen Behandlung?
Die gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich bei Kindern bis zu 18 Jahren in der Regel an den Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung; Voraussetzung ist, dass eine mittlere bis schwere Fehlstellung vorliegt. Es ist allerdings so, dass der Patient zunächst 20 % (ab dem zweiten Kind, das in Behandlung ist nur noch 10%) der Kosten vorlegen muss. Nach erfolgreichem Behandlungsverlauf erstatten die Kassen das Geld zurück. Bei Erwachsenen ab dem 18. Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Kassen nur dann die Kosten, wenn schwere Fehlbildungen vorliegen, die kombiniert kieferchirurgisch-kieferorthopädisch zu behandeln sind. Bei den privaten Krankenkassen kommt es auf den jeweiligen Tarif an.

Was ist KIG? Und wie funktioniert es?
Das ist die Abkürzung für „Kieferorthopädische Indikationsgruppen“, eine Regelung, die seit 2002 gilt und die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet, alle Behandlungen von Zahn- und Kieferfehlstellungen zu übernehmen, die das Atmen, Beißen, Kauen und Sprechen erheblich beeinträchtigen bzw. zu beeinträchtigen drohen. Die kieferorthopädischen Indikationsgruppen sind in einer Art Tabelle aufgelistet und in fünf Behandlungsgrade eingeteilt. Bei den Behandlungsgraden 3, 4 und 5 ist die Bedingung einer „erheblichen“ Beeinträchtigung erfüllt. Leider werden die Behandlungsgrade 1 und 2, deren Behandlung in der Regel medizinisch notwendig sind, nicht von den Krankenkassen bezahlt.

Sind die Kosten, die der Patient tragen muss, von Anfang an klar oder stürzt man in ein finanzielles Abenteuer?
Vor jeder Behandlung wird ein Behandlungs- und Kostenplan aufgestellt. Falls Sie eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben, können Sie deren Kostenübernahme(anteil) für Außervertragliche Leistungen und Mehrkostenvereinbarungen erfragen. Ihr Kieferorthopäde informiert und berät Sie in jedem Fall.

Welche Zahnzusatzversicherung ist die Beste?
Dies können Sie jetzt auf www.waizmanntabelle.de/kinder herausfinden.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, reicht eine kurze E-Mail an praxis@kigele-weis.de

Zahngesundheit

Mundgesundheit erhalten - gar nicht so schwer

Die Investition in die Gesundheit der Zähne lohnt sich und ist mit wenig Aufwand verbunden und beruht auf den folgenden Säulen:

Gründliche und regelmäßige Zahnpflege zu Hause.
Lassen Sie sich in Ihrer Zahnarztpraxis den richtigen Umgang mit Zahnbürste, Zahnseide, Zahnzwischenraumbürstchen und anderen Hilfsmitteln zeigen. Denken Sie immer daran, beim Zähneputzen (zwei Mal täglich) nicht zuviel Druck auszuüben, um Verletzungen des Zahnfleischs und der empfindlichen Zahnhälse zu vermeiden. Zahnbürsten sollten nach Gebrauch mit fließendem Wasser abgespült und mit dem Bürstenkopf nach oben in einem Becher oder Glas aufbewahrt werden. Zahnbürsten alle zwei Monate, Zahnzwischenraumbürstchen alle zwei Wochen erneuern.

Verwenden Sie fluoridhaltige Zahnpasta.
Zur Härtung des Zahnschmelzes und um seine Widerstandsfähigkeit gegen Bakterien zu erhöhen ist die Verwendung von fluoridhaltiger Zahnpasta mit entsprechend dem Alter angepassten Fluoridgehalt wichtig. Bei erhöhtem Kariesrisiko kann die zusätzliche Verwendung eines Fluoridgels und/oder das Auftragen eines Fluoridlacks durch die Zahnärztin oder den Zahnarzt sinnvoll sein.

Gehen Sie regelmäßig zum Zahnarzt. Zweimal jährlich eine Kontrolle beim Zahnarzt erlaubt es, eventuelle Veränderungen an Zähnen, Zahnfleisch oder Zahnhalteapparat frühzeitig zu erkennen und zu behandlen.

Professionelle Zahnreinigung.
Die professionelle Zahnreinigung ergänzt die häusliche Zahnpflege und wirkt Karies und Parodontitis entgegen.

Risikofaktoren vermeiden.
Stress vermeiden – er vermindert nicht nur die Abwehrkräfte des Körpers allgemein, sondern wirkt sich auch negativ auf die Mund- und Zahngesundheit aus. Nicht selten führt Stress zudem zum Zähneknirschen (Bruxismus) und damit zu einer (mechanischen) Zerstörung der Zähne. Rauchen, Alkohol und zu wenig Schlaf schaden auch der Zahngesundheit.

In Ihrer Zahnarztpraxis erhalten Sie eine individuelle Beratung, wie Sie Ihre Zahngesundheit optimal fördern und erhalten können.

Sauer macht lustig - aber nicht die Zähne!

Eine ausgewogene Mischkost besteht aus Getreide, Gemüse (gerne auch roh), Obst (vorzugsweise roh und ungezuckert), Milchprodukten, einem mäßigen Anteil Fleisch, Fisch Eiern sowie Nüssen und Samen und Fett in Form von Öl. Zusätzlich ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unabdingbar. Das optimale Getränk aus (zahn)gesundheitlicher Sicht ist Wasser.
Wichtig sind dabei nicht nur die Ausgewogenheit der Ernährung, sondern auch Essgewohnheiten: Nicht nur der Stoffwechsel profitiert von drei Hauptmahlzeiten und eventuelle zwei Zwischenmahlzeiten (bei Kindern sollten Zwischenmahlzeiten immer eingeplant werden), auch für unsere Zähne ist eine gewisse Regelmäßigkeit von Vorteil. „Ununterbrochenens Essen“ = häufige, kleine Mahlzeiten, über den Tag verteilt genossene Süßigkeiten, zuckerhaltige Getränke (Cola, Limonade, aber auch Säfte und Sportgetränke) und ganz allgemein säurehaltige Nahrungsmittel und Getränke sind wahre Zahnschmelzkiller. Der von Nahrung und Getränken angegriffene Zahnschmelz wird anfällig für Karies und Erosionen.
Wie sieht nun eine zahngesunde Ernährung aus?

Regelmäßige Mahlzeiten, kein „Snacken“, so dass zwischen den Mahlzeiten Gelegenheit für eine Remineralisation des Zahnschmelzes besteht. Wasser ohne jegliche Zusätze ist der optimale Durstlöscher. Kaffee und Tee sind in Maßen ebenfalls unproblematisch. Früchtetee kann viel Säure enthalten und ist daher eher ungünstig. Saure Getränke nur zu den Mahlzeiten; günstig ist, wenn säurehaltige Getränke oder Nahrungsmittel mit neutralisierenden Lebensmitteln (z.B. Käse als Nachtisch) bei einer Mahlzeit kombiniert werden. Geben Sie den Zähnen Arbeit: kauaktive Nahrung ist zahngesunde Nahrung!

 

Downloads

Das Internet bietet unzählige Informationen zum Thema „Zähne“ und damit eine einmalige Chance zur einfachen Informationsbeschaffung.

Sie finden die Links unterteilt in die Seiten der wissenschaftlichen / berufspolitischen Gesellschaften:

Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden
Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie e.V.
Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Deutsche Gesellschaft Zahnärztliche Schlafmedizin
Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e.V.
Schweizerische Gesellschaft für Kieferorthopädie
Orthoparlando

sowie Informationsseiten für Patienten:

www.kfo-online.de
www.gut-lachen.info
www.zahnspangen.org
www.smiles-online.de
www.lingualtechnik.de
www.ikg-online.de